Reisebericht: Busreise nach Spanien und Frankreich
Geschrieben von Admin | Mittwoch, 22. Mai 2013
Im vergangenen Sommer begab ich mich auf eine größere, in Eigenregie geplante Reise von Deutschland über Frankreich nach Spanien an die Küste und wieder zurück. Genauer gesagt begaben wir uns zunächst von Köln aus mit einem Reisebus nach Lyon in Frankreich. Für das Reisen per Bus hatten wir uns vor allem aus Klimaschutzgründen entschieden, aber auch der Abenteuer- und Reisegefühlcharakter spielten eine, wenn auch untergeordnete Rolle bei der Entscheidung. Die Fahrt ging über Nacht und war anstrengender, weil schlafloser als wir erwartet hatten. Nach unserer Ankunft in Lyon begaben wir uns zunächst in ein kleines Café und tranken dort Kaffee. Anschließend begaben wir uns per Telefon auf die Suche nach einer günstigen Unterkunft für eine Nacht. Schon unser erster Anruf in einer jugendherbergsähnlichen Einrichtung war erfolgreich und so fuhren wir schnurstracks dorthin, ruhten uns eine Weile aus und erkundeten danach dieschöne Stadt am Wasser. Wir schlenderten durch kleine Gassen und Läden, verbrachten Zeit in der Sonne am Wasser und besichtigten das Amphitheater mit einmalig schönem Ausblick auf die Stadt. Am nächsten Tag abends fuhren wir mit dem Bus weiter nach Barcelona. Von Barcelona selbst sahen wir an diesem Tag nicht viel, waren wir doch zu erschöpft und hatten noch die Weiterreise nach Blanes an der Costa Brava vor uns. Dort angekommen erholten wir uns zunächst einmal von der Reise und blickten einer schönen Urlaubswoche an diesem Ort entgegen. Und schön wurde die Woche auch: Wir verbrachtenviel Zeit am Strand, gingen baden, kauften gemütlich ein und schauten uns in den vielen kleinen Läden um. Besonders empfehlenswert finde ich den Besuch der kleinen Bucht, die bereits außerhalb der eigentlichen Stadt liegt, zu Fuß aber trotz Steigung gut erreichbar ist. Auch einen Besuch beziehungsweise Aufstieg wert ist der Felsen im Meer, unmittelbar am großen Stadtstrand Blanes, sowie der Samstags stattfindende Wochenmarkt, der sowohl ausgefallenere als auch alltägliche Dinge zu bieten hat. Gewohnt haben wir in einer netten, geräumigen und günstigen Ferienwohnung in Blanes, die nuretwa 100 m vom Strand entfernt lag. Anders als in Lyon und in Paris – unserem nächsten Reiseziel – hatten wir die Wohnung allerdings bereits vor Reiseantritt von Deutschland aus gebucht. Von Blanes aus, machten wir zudem einen Tagesausflug nach Barcelona, eine Stadt, die ich trotz der kurzen Zeit schon liebgewonnen habe. Besonders gut gefallen hat mir der gewisse alternative, internationale Künstler_innen-Flair mit Straßenmusiker_innen und -künstler_innen. Daher halte ich einen Spaziergang auf der Rambla, sowie den Besuch des bunt gestalteten, einmaligen Kultrestaurants „Juicy Jones“bei einem Besuch von Barcelona für unbedingt nötig. Nach einer Woche in Blanes und einem Tag in Barcelona, ging die Fahrt für uns weiter nach Paris. Dort verbrachten wir zunächst mehrere Stunden damit, telefonisch und per Internet nach einer für unser Budget passenden Unterkunft zu suchen. Schließlich bekamen wir eine Zusage von einer Jugendherberge, die in der Nähe des Moulin Rouge liegt. Sie war sehr einfach eingerichtet, hielt aber alles was wir brauchten bereit und unser Zimmer überraschte uns mit einem Blick bis zum Eiffelturm. Die drei Tage, die wir in der „Stadt der Liebe“verbrachten, waren sehr abwechslungsreich und reichten vom Bummeln durch internationale Lebensmittelmärkte über das Schlendern zwischen Ständen von Straßenverkäufer_innen bis hin zum klassischen Touristen-Sightseeing inkl. Eiffelturm und Notre Dame. Ich persönlich finde Paris als Stadt nicht so schön, da viele Bauten doch sehr protzig auf mich wirkten, allerdings bereue ich keineswegs dort gewesen zu sein und diese durchaus spannende Stadt (wenn auch nur grob) kennengelernt zu haben. Nach diesen Tagen in der Hauptstadt Frankreichs traten wir den Rückweg nach Köln an, den Kopf voll schöner Momente und Eindrücke, an die ich mich immer wieder gerne zurückerinnere.